Zellproben testen

Um neue Materialzusammensetzungen für Batteriezellen zu erforschen, werden Zellproben aufgebaut und charakterisiert. Dabei dient neben den galvanostatischen Testverfahren häufig auch die Cyclovoltammetrie als analytische Methode zur Ermittlung der Elektrodenprozesse. Für detailliertere Tests verfügen die Prüflinge zum Teil über eine zusätzliche Referenzelektrode.

Für diese Aufgabe hat Scienlab spezielle Testsysteme entwickelt:

  • Spannungsbereich: -2...8 V
  • Ausgangsstrom: bis ±5 A
  • Messbereiche: ±150 μA, ±5 mA, ±150 mA, ±5 A, automatische Bereichsumschaltung
  • Manuelle Parallelschaltung: 2 Kanäle für die Erhöhung des Stroms auf max. 10 A
  • Regelungsarten: Strom, Spannung, Leistung
  • Optionale Elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS)

Applikationen 

  • Zellchemie- und Materialcharakterisierung, -auswahl und -optimierung in F&E, Produktion sowie in der Qualitätssicherung
  • Charakterisierung von einer bis zu mehreren hundert Zellproben gleichzeitig, z.B. Rundzellen (z.B. 18650-Gehäuse), Knopfzellen, Laborzellen mit Referenzelektrode
  • Ermittlung der Elektrodenprozesse: potentiostatische und galvanostatische Verfahren, Cyclovoltammetrie etc.
  • Bestimmung von Kapazität, Energie, Leistung, Spannung, Innenwiderstand, Wirkungsgrad

Highlights

  • Anschluss für eine Referenzelektrode und für einen Temperatursensor in jedem Testkanal
  • Regelung auf alle 3 Spannungen: Anode/Kathode, Kathode/Referenzelektrode, Anode/Referenzelektrode
  • Auch für Hochvoltmaterialien bis 8 V geeignet
  • Messgenauigkeit bis 0,03 μA
  • Intuitiv zu bedienende Prüf- und Steuersoftware ESD für reproduzierbare und verlässliche Messergebnisse
  • Integrierte Auswertung der Cyclovoltammetrie und der Incremental Capacity Analysis (ICA) in ESD
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