Scienlab ist nun Teil von Keysight Technologies

Batteriemodule testen

Mit dem Zusammenschalten von Batteriezellen zu Modulen entstehen zwei Produktarten: Zum einen Batteriesysteme für das automobile 12 V beziehungsweise 48 V Bordnetz oder auch Akkus für Power-Tool Anwendungen inklusive aller Systemfunktionen wie z.B. dem BMS. Zum anderen wird ein Modul entwickelt, das als Teilkomponente mit einer Spannung bis 60 V oder höher im weiteren Verlauf in ein HV-Batteriesystem für Elektrofahrzeuge verbaut wird. Gegebenenfalls besteht auch die Notwendigkeit, eine einzelne Zelle nachzuvermessen, falls die Ergebnisse der Moduluntersuchung es erfordern.

Beide Arten von Batteriemodulen müssen hinsichtlich ihrer elektrischen und thermischen Eigenschaften bei unterschiedlichen klimatischen Bedingungen unter Einbindung aller Systemkomponenten der Batterie geprüft werden. Die Testsysteme für Batteriemodule von Scienlab unterstützen den Entwickler bestmöglich bei dieser Aufgabe:

  • Ausgangsspannung: 0 … 20/60/80/120 V
  • Ausgangsstrom: ±100 A, ±150 A, ±300 A, ±600 A
  • Stromdynamik: -90 % bis 90 %: 0,8 ms typ.
  • Spannungsmessgenauigkeit: ±16 mV ±0,05 % vom Messwert
  • Strommessgenauigkeit: bis ±20/40/60/120 mA ±0,05 % vom Messwert

Highlights

  • Effektiver und kostengünstiger Betrieb dank Rückspeisefähigkeit mit hohem Wirkungsgrad auch bei Dauerlauftests mit vielen Kanälen
  • Äußerst präzisen Messtechnik bei gleichzeitig hoher Dynamik
  • Verwendung des Modul- als Zell-Testsystem bei relativ gleichbleibender Messgenauigkeit zum Testen von Zellen bis 6 V
  • Einbindung des BMS: Zeitsynchrone Verwendung der BMS-Werte als Variable oder Abschaltkriterien im Testablauf sowie Steuerung der Ausgangsquelle direkt durch das BMS
  • Optionale Eingänge für Ladegeräte zur Untersuchung der Wechselwirkungen von Batterie und Ladegerät
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